Sparplan-Rechner

Berechnen Sie Ihr Endvermögen durch regelmäßiges Sparen — mit Zinseszinseffekt und detaillierter Jahrestabelle.

KostenlosZinseszinsMonatlich sparenJahrestabelle
Sparplan-Details
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Jahre
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0% = konstante Rate
Endvermögen (nominal)
€ 0,00
Kaufkraftbereinigt: € 0,00
Eigene Einzahlungen gesamt
Zinsen / Rendite gesamt
Endvermögen nominal
Endvermögen real (nach Inflation)
Renditeanteil am Endvermögen
Gesamtrendite
Vermögensentwicklung nach Jahren
Jahr Eingezahlt Rendite Vermögen
Wichtiger Hinweis

Diese Berechnung dient nur zur Orientierung. Die Ergebnisse sind Näherungswerte und ersetzen keine professionelle Finanzberatung.

Sparplan: Mit kleinen Beträgen zum großen Vermögen

Der Sparplan-Rechner zeigt Ihnen, wie selbst kleine monatliche Beträge durch den Zinseszinseffekt über lange Zeiträume zu einem erheblichen Vermögen wachsen können. Wer früh beginnt und regelmäßig spart, profitiert überproportional vom Faktor Zeit.

Wie funktioniert ein Sparplan?

Bei einem Sparplan werden in regelmäßigen Abständen — meist monatlich — feste Beträge investiert. Das kann ein Banksparplan, ein ETF-Sparplan, ein Fondssparplan oder ein Bausparvertrag sein. Die Kombination aus regelmäßigen Einzahlungen und dem Zinseszinseffekt auf die bereits angesammelten Beträge lässt das Vermögen stetig wachsen.

Der Unterschied den Zeit macht

Mit 200 Euro monatlich und 7 % Rendite spart man nach 25 Jahren nominal 60.000 Euro ein. Der Zinseszinseffekt macht daraus ein Endvermögen von rund 162.000 Euro — über 100.000 Euro kommen allein aus Renditen. Beginnt man 5 Jahre früher (also 30 Jahre Laufzeit), wächst das Endvermögen auf etwa 243.000 Euro. Diese 5 Jahre extra bringen also 81.000 Euro mehr, obwohl man nur 12.000 Euro mehr eingezahlt hat.

ETF-Sparplan: Günstig und breit gestreut

ETF-Sparpläne auf globale Indizes wie den MSCI World oder FTSE All-World sind die beliebteste Form des langfristigen Vermögensaufbaus in Deutschland. Vorteile: Sehr niedrige Kosten (TER oft unter 0,2 %), breite Diversifikation über Tausende von Unternehmen, monatliche Einzahlungen bereits ab 25 Euro, automatisches Rebalancing und historisch solide Renditen.

Inflation berücksichtigen: Realer Vermögensaufbau

Unser Rechner zeigt Ihnen neben dem nominalen Endwert auch den inflationsbereinigten Realwert. Bei 2,5 % Inflation verliert Geld über 25 Jahre erheblich an Kaufkraft. Ein nominales Endvermögen von 162.000 Euro entspricht bei 2,5 % jährlicher Inflation nur einer Kaufkraft von rund 95.000 Euro in heutigen Preisen. Deshalb ist eine Rendite deutlich über der Inflationsrate entscheidend.

Sparrate automatisch erhöhen

Ein mächtiger Hebel: Erhöhen Sie Ihre Sparrate jährlich um 2–3 %, zum Beispiel mit jeder Gehaltserhöhung. Unser Rechner unterstützt diese Option. Eine monatliche Sparrate von 200 Euro, die jährlich um 3 % steigt, ergibt nach 25 Jahren ein deutlich höheres Endvermögen als eine konstante Rate von 200 Euro — bei kaum spürbarer Mehrbelastung im Alltag.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel sollte ich monatlich sparen?
Als Faustregel empfehlen Finanzberater, mindestens 10–20% des Nettoeinkommens zu sparen. Dabei gilt: Zuerst einen Notgroschen von 3 Monatsgehältern aufbauen, dann langfristig in ETF-Sparpläne investieren. Selbst kleine Beträge von 50–100 Euro monatlich machen über 20–30 Jahre einen großen Unterschied.
Was ist ein ETF-Sparplan?
Ein ETF-Sparplan ist ein automatischer regelmäßiger Kauf von ETF-Anteilen (Exchange Traded Funds). ETFs bilden einen Börsenindex nach — z.B. den MSCI World mit über 1.500 Unternehmen. Monatliche Sparpläne gibt es bei vielen Direktbanken und Brokern ab 25 Euro, oft ohne Ausgabeaufschlag.
Welche Rendite kann ich realistisch erwarten?
Historisch hat ein global diversifizierter Aktien-ETF (MSCI World) etwa 7–9 % jährlich erzielt (vor Steuern und Inflation). Für Berechnungen verwenden viele Finanzplaner konservative 5–7 %. Beachten Sie: Vergangene Renditen garantieren keine zukünftigen Ergebnisse, und zwischenzeitliche Kursverluste von 30–50 % sind möglich.
Wann sollte ich mit dem Sparen beginnen?
Sofort. Der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau ist Zeit. Wer mit 25 Jahren beginnt, 200 Euro monatlich bei 7 % zu sparen, hat mit 65 Jahren etwa 528.000 Euro. Wer erst mit 35 beginnt, kommt nur auf etwa 243.000 Euro — trotz gleicher Sparrate. Die 10 Jahre früher sind fast 285.000 Euro wert.
Wie funktioniert Cost-Average beim Sparplan?
Beim regelmäßigen Kauf kauft man bei hohen Kursen weniger Anteile, bei niedrigen Kursen mehr — der Durchschnittskosteneffekt (Cost Average). Über lange Zeiträume kann dies das Risiko ungünstiger Einmalanlage-Zeitpunkte reduzieren. Wichtig: Der Effekt bedeutet nicht automatisch höhere Rendite als eine Einmalanlage.
Muss ich Steuern auf Sparplan-Gewinne zahlen?
Ja. Kursgewinne und Dividenden unterliegen der Abgeltungsteuer (26,375% inkl. Soli). Bei ETF-Sparplänen gilt seit der Investmentsteuerreform 2018 die "Vorabpauschale" als jährliche Mindestbesteuerung bei thesaurierenden ETFs. Der Freistellungsauftrag von 1.000 Euro (2.000 bei Ehepaaren) sollte bei Ihrer Bank eingerichtet werden.
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Netto-Rendite beim Sparplan?
Die Brutto-Rendite ist die nominale Rendite vor Steuern und Kosten. Die Netto-Rendite nach Abgeltungsteuer (26,375%) und nach Abzug der ETF-Kosten (TER) kann deutlich niedriger sein. Bei langfristigen Aktien-ETF-Sparplänen macht die Steuerlatenz (Steuern erst beim Verkauf) einen erheblichen Vorteil gegenüber jährlich besteuerten Produkten aus.